Über mich:

Solange ich mich zurück erinnern kann, war mein sehnlichster Wunsch “ein Hund”. Man könnte auch sagen, ich war von jeher von diesem Gedanken besessen. Als ich ein Kind war, verschlang ich Hundebücher in jeder Form. Mein Taschengeld investierte ich in Hundezubehör, für den Fall der Fälle. Lange konnte speziell mein Vater diese extrem ausgeprägte Liebe nicht nachvollziehen. Als ich 17 Jahre alt war, ging nach zahllosen Kämpfen, verzweifelten Heulatacken und endlosen Diskussionen mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung! Mein heißgeliebter Afghanischer Windhund “Maro” (Name lt. Stammbaum: “Abdoel poort van Sint Oda”) durfte bei uns einziehen. Mein Glück schien endlos! Bereits von Anfang an war mir eines Klar: irgendwann in meinem Leben wollte ich selbst einmal einen Wurf Hundekinder aufziehen - Züchter werden.

Bis es dann wirklich dazu kam, vergingen so viele Jahre, dass mir manchmal Zweifel kamen, ob es jemals soweit sein würde. Aber niemals war dieser Gedanke verschwunden. -  Mein Maro und ich waren ein eingeschworenes Team. Ich glaube er war einer der wenigen Afghanen (wenn nicht der Einzige), der auch wirklich gehorchte, wenn man ihn rief.  “Maro” sollte natürlich nicht allein bleiben und so dauerte es dann auch nicht mehr sooo lange, bis “Delano” mit vollem Namen “Delano del Codscha Saba” bei mir einzog. Er war ein Enkel des damals sehr bekannten “Ch. Zulfika Pachaccumac”, meinem Traumhund. Leider war Zulfika damals schon ziemlich betagt und so war es mir nicht mehr möglich, einen direkten Sohn von ihm zu bekommen.

Für mich sind Afghanen auch heute noch unglaublich faszinierende Hunde. Sie haben ein traumhaftes Gangwerk. Im Trap scheinen ihre Pfoten den Boden kaum zu berühren, ja sie schweben. Sie sind sehr aristokratisch und wirken ausgesprochen edel. - Lästig ist allerdings ihr ausgeprägter Jagdinstinkt. Bei jedem Spziergang im Gelände half oft nur ein Stoßgebet zum Himmel, heute möge kein Hase o. ä. vorbei kommen. Das Haarkleid ist von seidiger Struktur und bedarf unablässiger Pflege. Zum fressen bekamen sie abgeschnittene Perlonstrümpfe über den Kopf, damit die schönen Ohren nicht litten. Für Kauknochen aus Büffelhaut wurden zusätzlich noch Strümpfe über die Vorderläufe gestülpt, damit das Beinhaar nicht verklebte.

Seit am 08. Oktober 1976, als mein “Maro” bei uns einzog, war ich nicht einen Tag mehr ohne Hund. Die meiste Zeit über hatten wir Zwei. Davon fast 20 Jahre lang nur Rüden. Bis wir in unser eigenes Haus ziehen konnten, wohnten wir zur Miete. Niemals wären wir auf die Idee gekommen, ein neues Heim zu beziehen, in dem unsere Tiere nicht erwünscht sind ...!

Was mich damals auf einem Beardie brachte, kann man unter “Yambov” nachlesen. - So kam alles der Reihe nach: Ehemann, Tochter, noch einmal ein Rüde: mein wirklicher Traumhund: “Toby”, dann unser eigenes Haus. Erst 1999, endlich, wurde “Jacky”, meine heißersehnte Hündin geboren.

Mit Jacky erfüllte sich mein Traum
Am 23. Dezember 2001 wurde in unserem Wohnzimmer unser A-Wurf geboren.

Mein Mann, meine Tochter, meine Schwiegermutter, wir alle sind sehr, sehr tierverrückt. Mein Klaus fungiert sozusagen als Vernunftspuffer, damit die Schar nicht überhand nimmt. An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal bei Ihm für sein Verständnis und seine tatkräftige, handwerkliche Unterstützung rund um unsere Hunde bedanken!

Und nun ... können wir es kaum abwarten, dass unsere nächsten Babys geboren werden!