Ein Foto wie dieses war schuld, dass ich mich in diesen kleinen Hund verliebt habe ...

 Das er dann knapp drei Wochen später tatsächlich bei uns einziehen würde, damit hatte ich ehrlich gesagt, nicht gerechnet.

Als unser Toby im September 2009, im Alter von 13 Jahren und nach schwerer Krankheit verstarb, war für mich eigentlich klar:
ich möchte keinen Rüden mehr!
Jahrzehntelang hatten mich Rüden begleitet - jetzt wollte ich nur noch Hundedamen um nicht herum.

Ich habe unseren kleinen Rüden nicht gesucht.
Eine unglaubliche Verkettungs von Zufällen, hat ihn zu uns geführt.

Auf einer großen Ausstellung in Dortmund, Anfang Mai 2011, ist mir ein schöner Rüde in der Ehrklasse aufgefallen.
Tage später fiel mir der Katalog der Ausstellung wieder in die Hand und ich habe einfach mal nach diesem schönen Rüden “gegooglet”.
Schnell wurde ich fündig und habe seine Website studiert. Papa dieses Hundes ist Ch. Saudade de Shaleemar (Greg)
- ein echter Traumbeardie, wie ich finde.
Ich konnte ihn mir vor vielen Jahren einmal auf der Ausstellung, ebenfalls in Dortmund, anschauen.
Er wurde dort ausgestellt und hatte auch BOB gewonnen.

Über weitere Links habe ich dann mehr zufällig, die Website der Züchterin ausgemacht, bei der Greg wohnt.
Es gab dort auch gerade Welpen - welch ein Zufall, dachte ich.
Papa der Welpen ist besagter Greg und die Mama eine schöne Hündin namens
Bounty (Ch. Born to be Smart of Slavic Charm).
Bei den Welpenbildern fiel mir sofort ein Welpe ins Auge. So ein schönes Baby, war mein Gedanke.
Sein Name ist Grand Finale Smartess.

Zu dem Zeitpunkt waren diese Welpen schon 7 Wochen und wieso sollte ausgerechnet er noch zu haben sein?
Wollte ich denn echt wieder einen Rüden???
An diesem Abend hatte ich kurz überlegt, die Züchterin einfach mal anzumailen, tat es dann aber doch nicht.

Immer wieder kam mir am folgenden Tag der kleine Rüde in den Sinn - er ließ mich irgendwie nicht los.

Zwei Tage danach, mein Mann war nicht daheim und ich stöberte etwas im Internet, war ich wieder auf der Website des kleinen Rüden Grand. Dieses mal zögerte ich gar nicht lange, ich griff zum Telefon und rief die Züchterin einfach an. Ehe ich richtig begriff, was ich da tat, unterhielten wir uns auch schon.
Eigentlich war Grand schon lange vergeben, an eine Familie in der Nähe der Züchterin. Aber dann gab es in der Familie einen schlimmen Krankheitsfall und Grand sollte nicht dorthin umziehen. Die Züchterin hatte zu dem Zeitpunkt eigentlich schon beschlossen, ihn für sich zu behalten.

Wir sprachen lange und sie fragte mich viele Dinge, so wie ich es auch tun würde, wenn jemand einen Rüden aus meiner Zucht gern haben wollte. Sie versprach mir, sich in den nächsten zwei Tagen bei mir zu melden, wie sie sich entschieden hätte - und ich, naja, vielleicht sollte ich ja auch mal meinen Mann in meine Pläne einweihen?? ... ups.

Mein Mann hörte sich die Story, geduldig wie immer, an.
Ich bat ihn, nachzudenken und dann am Abend zu sagen, wie er sich entschieden hatte.

Was soll ich sagen?
Mein Mann, eh´ ein Rüden Liebhaber, überließ es mir. Wenn ich ihn gern haben wollte, war es ihm recht.
Als dann am gleichen Tag noch Margaret Figas, die Züchterin bei uns anrief und uns schweren Herzens den Hund zusagte, konnte ich es kaum fassen!!
Wir würden wieder einen kleinen Beardiemann im Hause haben!!!

Es ist, wie ich es immer sage:

Es sollte so kommen!

Ende Mai 2011, also fast genau 2 Wochen und knapp 2.000 km später, konnte ich dann meinen kleinen Pummel in die Arme schließen!